1. Regionale Qualitätskonferenz zum Thema „Datenqualität“ am 15.11.17

Im Januar 2018 wird voraussichtlich das Sächsische Krebsregistergesetz in Kraft treten.

Die 1. Regionale Qualitätskonferenz sollte die Leistungserbringer informieren, was ab 2018 von ihnen bezüglich Tumormeldung und Qualität der Daten erwartet wird.

Nachdem Frau Riedrich vom Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz die Eckpunkte des Gesetzentwurfes vorgestellt hatte, wurden den Anwesenden die Meldeinhalte, Meldeanlässe, Meldewege und die neue Meldevergütung erläutert.

Vorgesehen sind:

  • eine Meldepflicht für alle Ärzte, Zahnärzte und Krankenhäuser zu definierten Meldeanlässen an das zuständige klinische Krebsregister (KKR)
  • eine Meldefrist von 4 Wochen ab Meldeanlass
  • ein Widerspruchsrecht des Patienten gegen die dauerhafte Speicherung seiner medizinischen Daten im KKR
  • die Meldeinhalte lt. ADT/GEKID-Basisdatensatz
  • der Übergang zur elektronischen Meldung (ADT/GEKID-Schnittstelle)
  • eine Meldevergütung nach der Meldevergütungsvereinbarung vom 15.12.14 und dem Schiedsspruch vom 24.02.15

Bis dahin gelten die derzeitigen Regelungen (Einwilligung des Patienten; Meldevergütung durch das GKR).

Material: Vortrag des RKKRD